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DRK-Ortsverein Lehrte e.V.
Ringstraße 9
31275 Lehrte

Bürozeiten des OV:
dienstags 9:30 - 11:30

Telefon: 33 11
Telefax: 92 85 3 95

info[at]ov-lehrte.drk[dot]de

Montagscafe mobil - Picknick im Stadtpark

Das vom Roten Kreuz Lehrte und dem Flüchtlingsnetzwerk Lehrte Hilft organisierte Montagscafe wurde mobil. Am Pfingstwochenende ging es in einer langen Menschenschlage vom Rotkreuz-Zentrum am Parkschlösschen und den Tennisplätzen vorbei in den Stadtpark. Auch wenn der erhoffte Sonnenschein ausblieb war der ungewöhnliche Ort eine schöne Alternative. „Es war trocken und wem kalt war, der konnte sich beim Ballspielen oder einer Tasse Kaffee aufwärmen“ sagt Achim Rüter. mehr

ZEICHEN SETZEN!“ - DRK startet neue Kampagne

30 Liter Kaffee in 90 Minuten hat das Rote Kreuz Lehrte am Montagfruh ausgeschenkt. „Wir wollen uns damit anlässlich des diesjährigen Weltrotkreuztages fur die umfangreiche Unterstutzung unserer Arbeit bedanken“, sagt der Lehrter
Rotkreuz-Vorsitzende Achim Ruter. Unter dem Motto „DRK – kein kalter Kaffee“ wurde der Gratis-Kaffee im Bahnhofstunnel ausgeschenkt. „Und wir wollen noch mehr Menschen fur die Arbeit des Roten Kreuzes gewinnen – ob als Mitglied, Helfer
oder Spender.“ mehr

Kinderbetreuung braucht Unterstützung

Unter den Flüchtlingen haben gerade Mütter es schwer die deutsche Sprache zu erlernen. Ohne eine angemessene Kinderbetreuung im Hintergrund ist es faktisch nicht möglich an einem Deutschkurs teilzunehmen.

Gerade für diese Zielgruppe hat das Rote Kreuz etwas auf die Beine gestellt. Als Ergänzung zu den offenen Deutschkursen gibt es seit November ein spezielles Angebot für Mütter/Familien mit kleinen Kindern. Damit die Eltern in Ruhe lernen können werden in dieser Zeit die Kinder betreut. Meist ist es für die Kinder wichtig, dass die Eltern im gleichen Raum bzw. in der Nähe sind. 

Das Rotkreuz-Zentrum verwandelt sich dienstags und freitags von 13.30 bis 15.30 in eine Spiel- und Lernlandschaft. Inzwischen haben wir so viele Teilnehmer und Kinder, dass es dringenden Unterstützungsbedarf gibt, sagt Rüter. Insbesondere für die Kinderbetreuung am Freitag braucht das Rote Kreuz Unterstützung. Mitmachen kann jeder, der sich gerne mit Kindern beschäftigt, ob beim Bauen mit Holzklötzen oder Mensch ärger dich nicht –Spielen.

Interessierte, die Spaß an der Arbeit mit Kindern haben und unterstützen möchten, sind herzlich willkommen und können sich unter info[at]ov-lehrte.drk[dot]de oder telefonisch unter 05132-3311 während der Bürozeiten von Lehrte hilft im Rotkreuz-Zentrum gerne melden.

Im Zeichen der Menschlichkeit- Flüchtlingshilfe des Roten Kreuzes

Als Frau Pastorin Gärtner und ich im Sommer erstmals über diese Kanzelrede gesprochen haben, war die Flüchtlings-Situation zwar schon visibel, hatte aber bei weitem noch nicht den aktuellen Platz im Bewusstsein der Deutschen. mehr

Kanzelreden in Matthäus (mehr)

Fürbitte Kanzelrede in Matthäus am 13.12.2015 (mehr)

Rotes Kreuz übernimmt Deutschkurse für Asylbewerber

Seit Anfang September finden die von pensionierten Lehrerinnen angebotenen Deutschkurse für Asylbewerber im Rotkreuz-Zentrum an der Ringstraße statt. Als wir hörten, dass die bisherige Lösung den Anforderungen nicht mehr genügt, haben wir sofort gehandelt und unsere Räume zur Verfügung gestellt, sagt DRK-Vorsitzender Achim Rüter. mehr

Montagscafé

Das Montags-Café ist ein Ergebnis des vom Roten Kreuz veranstalteten Runden Tisches und wird von dem gegründeten Lenkungskreis „Lehrte Hilft“ organisiert. Wir möchten Lehrter Bürgern und Flüchtlingen die Gelegenheit geben sich kennenzulernen. Bei Gebäck und einer Tasse Kaffee, Tee oder Wasser ungezwungen ins Gespräch kommen ist der erste Schritt, sagen Schulte und Rüter. mehr

Schulpflichtige Kinder und Jugendliche lernen mit den „Lernfüchsen“

Mit einem neuen Angebot für Schülerinnen und Schüler mit Migrationshintergrund unterstützen Ehrenamtliche beim Erlernen der Deutschen Sprache.

Ende letzten Jahres hatten sich auf Initiative des Netzwerkes Lehrte hilft Interessierte gefunden, die ein Angebot für Schulpflichtige bieten wollen. Die Gruppe hat unter Leitung von Brigitte Boetel von der Matthäus-Gemeinde und Rotkreuz-Vorsitzendem Achim Rüter ein Konzept überlegt wie eine Lernförderung angegangen werden kann. mehr

Vermittlungsstelle für Ehrenamtliche Mitarbeiter in der Flüchtlingshilfe eingerichtet

Der Vorsitzende des Gemeinderates der St. Bernward-Gemeinde Dr. Günther Schrüfer und Pfarrer Roman Blasikiewicz überreichen dem Rotkreuz-Vorsitzenden Achim Rüter eine Spende von 1.000,- Euro. Das Geld dient zur Start-Finanzierung einer Vermittlungsstelle zur Betreuung von Ehrenamtlichen in der Flüchtlingshilfe. mehr

Rotes Kreuz Lehrte lädt zum Runden Tisch "Flüchtlinge in Lehrte - ein Thema für uns in Lehrte"

Seit einiger Zeit hören und lesen wir in den Medien Berichte über die Situation von Flüchtlingen in Deutschland. Auch in unserer Heimatstadt geht das Thema nicht an uns vorbei. Die Stadt Lehrte, einzelne Ehrenamtliche und auch Vereine/Verbände haben bereits Aktivitäten gestartet, um den Menschen das Ankommen bei uns zu erleichtern.
Wir nehmen eine Bereitschaft, sich mit dem Thema Flüchtinge zu beschäftigen, wahr. Diese „positive Energie“ möchten wir aufnehmen und laden daher zu einem Runden Tisch ein. Am 17. Januar 2015 um 14.00 Uhr steht das Rotkreuz-Zentrum Lehrte an der Ringstraße 9 für ein erstes Treffen mit interessierten Menschen, Vereinen, Verbänden oder Einrichtungen offen.
Einladung

HAZ Artikel vom 08.01.2015: www.haz.de

Seit September 2014 engagiert sich der Ortsverein Lehrte aktiv in der Hilfe für Flüchtlinge.
Zunächst wurde das Projekt "Deutschkurse für Flüchtlinge" vom SV06 übernommen. Mit großzügigen und frisch renovierten Schulungs- und Gruppenarbeitsräumen haben Lehrer und Teilnehmer beste Voraussetzungen für einen guten Unterricht. Inzwischen sind 8 meist pensionierte Lehrerinnen und Lehrer zweimal in der Woche aktiv und vermitteln Grundkenntnisse der Deutschen Sprache an unsere neuen Mitbürger aus aller Welt. Zwischen 60 und 80 Teilnehmer finden sich immer montags und mittwochs von 10.00 bis 12.00 Uhr im Rotkreuz-Zentrum ein.
Nach Durchführung eines Runden Tisches zum Thema Flüchtlinge im Januar hat die Arbeit in Lehrte so richtig fahrt aufgenommen. Es wurde ein Lenkungskreis gegründet, der die Aktivitäten in unserer Heimatstadt koordiniert, neue Ideen entwickelt und die Umsetzung unterstützt. Der Lenkungskreis setzt sich aus Vertretern der ev. Kirchen Markus, Matthäus und St. Petri sowie des Sportverein Yurdumspor und des Roten Kreuzes Lehrte zusammen, natürlich sind auch Vertreter der Stadt Lehrte immer mit dabei.
Das Montagscafé hat sich inzwischen zum offenen treffpunkt für Lehrter und Flüchtlinge entwickelt. Direkt nach dem Sprachkurs gehts am Montag um 12.00 Uhr los, Tische werden gerückt, Kaffee und Gebäck bereitgestellt und nachdem die wichtigsten Mitteilungen verkündet wurden breitet sich ein reges Treiben aus. Hier wird gespielt, dort wird die letzte Lektion des Deutschunterrichtes nachbesprochen  oder ganz einfach erzählt. Nach den ersten Fragen "woher kommst Du" tauschen sich die Besucher heute schon über ganz normale Themen aus, es wird immer vertrauter zwischen Lehrtern und den neuen Mitbürgern.
Betroffene zu Beteiligten machen ist unsere Devise, so bietet das Rote Kreuz in Lehrte -ganz nach den Grundsätzen der internationalen Rotkreuz- und Rothalbmondbewegung- jedem die Möglichkeit mitzumachen. Einige Flüchtlinge sind schon regelmässig bei unseren Aktivitäten dabei und unterstützen so die Arbeit des Roten Kreuzes.

Flüchtlingshilfe

Überblick Flüchtlingshilfe DRK Lehrte (PDF)

10 Vorurteile gegen Flüchtlinge im Faktencheck

Vorurteil: So schlecht kann es den Flüchtlingen nicht gehen, haben ja alle ein Handy!

Viele Flüchtlinge haben ein ganz normales Leben geführt, bevor sie ihr Land wegen Krieg oder Verfolgung verlassen mussten - und dazu gehört eben auch ein Handy. Außerdem ist so ein Gerät mittlerweile kein Luxusartikel mehr. In Afrika und im Nahen Osten werden sie zum Teil besonders günstig verkauft. Dort ersetzen solche Geräte oft auch die Bank, den Computer, das Radio und das Wörterbuch. Wenn die Menschen etwas auf die Flucht mitnehmen, dann ein Mobiltelefon: Das hilft ihnen, den Weg zu finden und vor allem mit der Familie und den Freunden über das Internet in Kontakt zu bleiben.

Vorurteil: Wir können uns die Flüchtlinge gar nicht leisten! Viel zu teuer!

Für Unterbringung und Betreuung der Flüchtlinge kommen Länder und Kommunen auf. Der Bund gibt dieses Jahr eine Milliarde Euro dazu. Der Landkreistag rechnet dieses Jahr mit Kosten bis zu 8 Milliarden Euro und etwa 10.000 Euro je Asylbewerber. Bund, Länder und Kommunen haben im ersten Halbjahr 2015 rund 21 Milliarden Euro Steuern mehr eingenommen als erwartet. Wegen der Flüchtlinge wird also keine Kita und keine Sozialwohnung weniger gebaut.

Vorurteil: Familien wären okay, aber da kommen doch fast nur junge Männer .

Es kommen mehr junge Männer nach Deutschland als Familien. Die Einreise in die EU als Flüchtling ist auf legalem Weg praktisch unmöglich. Sie müssen sich Schleppern auf der Landroute oder dem Seeweg anvertrauen. Das ist eine unvorstellbare Tortur. Deswegen schicken Familien in den Heimatländern häufig den Stärksten auf den Weg - im Regelfall sind das junge Männer. Werden sie als Asylberechtigte und Flüchtlinge anerkannt, können sie ihre Familien unter bestimmten Voraussetzungen nachholen und so aus der Not befreien

Vorurteil: Das sind keine Flüchtlinge, sondern nur Wirtschaftsschmarotzer, die hier Sozialleistungen abgreifen wollen!

Flüchtlinge, die in Deutschland Asyl beantragen, müssen belegen, dass sie wegen ihrer “Rasse, Religion, Nationalität, politischen Überzeugung oder Zugehörigkeit zu einer bestimmten sozialen Gruppe" in ihrer Heimat verfolgt werden. Wer Asyl sucht, kämpft oft ums Überleben, weil im eigenen Land Krieg herrscht, Verfolgung droht oder die Existenz in Gefahr ist. Mit Abstand die größte Gruppe unter den Asylsuchenden in Deutschland sind Flüchtlinge aus dem syrischen Bürgerkrieg. Asylbewerber aus Staaten, die als sicher eingestuft werden, haben so gut wie keine Chance, hier zu bleiben.

Vorurteil: Asylbewerber sind krimineller als Deutsche

Fakt ist ...

Polizei-Statistiken zeigen, dass weder die Kriminalität rund um Flüchtlingsheime steigt, noch dass Menschen nicht-deutscher Herkunft krimineller sind als Deutsche. Wahr ist, dass in allen Gesellschaftsgruppen Straftaten begangen werden.

Vorurteil: Flüchtlinge bekommen mehr Geld als Harz IV Empfänger!

Asylbewerber in Deutschland müssen mit weniger Geld auskommen, als in Deutschland als Existenzminimum gilt. Ein Hartz-IV-Empfänger bekommt 399 Euro pro Monat. Asylbewerber in Deutschland bekommen zwar eine Unterkunft, Essen und ein kleines Taschengeld, die Summe all dieser Leistungen liegt aber zwischen 287 und 359 Euro pro Monat und damit unter dem Hartz-IV-Satz.

Vorurteil: Flüchtlinge tun den ganzen Tag nichts, sitzen nur herum und faulenzen!

Viele erwachsene Flüchtlinge kommen nach Deutschland, um Arbeit zu finden, damit sie ihre Familien zu Hause ernähren können. Sie sind lernwillig und vielseitig einsetzbar. Nicht wenige verfügen über eine gute Ausbildung oder ein Studium. Das Problem: Laut dem Asylbewerbergesetz dürfen sie nicht sofort arbeiten. Erst nach drei Monaten - aber nur wenn kein Deutscher oder EU-Ausländer mit gleichen Qualifikationen gefunden wurde. Das nachzuweisen ist schwer, deshalb schrecken viele Arbeitgeber noch vor der Einstellung eines Flüchtlings zurück.

Vorurteil: Flüchtlinge sind ungebildet!

Eine Umfrage des bundesweiten Flüchtlingsprogramms Xenos hat gezeigt, dass 87 Prozent der Flüchtlinge eine Schule besucht haben. 42 Prozent haben eine Berufsausbildung und zehn Prozent haben studiert. Gerade kleine und mittelständische Unternehmen würden Flüchtlinge gerne als Auszubildende haben. Denn laut den Arbeitgeberverbänden können allein im Handwerk 60.000 Lehrstellen nicht besetzt werden

Vorurteil: Die nehmen uns unsere Arbeitsplätze weg!

Noch nie gab es so viele Arbeitsplätze in Deutschland. Das Statistische Bundesamt zählte zur Jahresmitte fast 43 Millionen Erwerbstätige - Tendenz steigend. Gleichzeitig sind viele offene Stellen gemeldet. Wenn mehr Menschen arbeiten und Steuern zahlen, kommt das auch dem Staat und damit dem Steuerzahler zugute. Bei einfachen Tätigkeiten kann sich der Wettbewerb um Arbeitsplätze natürlich verschärfen. Deswegen ist es wichtig, dass gut ausgebildete Flüchtlinge nicht unter ihrem Qualifikationsniveau arbeiten müssen.

Vorurteil: Deutschland wird von Asylbewerbern regelrecht geflutet!

Deutschland hat im vergangenen Jahr 203.000 Asylbewerber registriert. In dem Jahr wurden 129.000 Anträge entschieden, davon aber lediglich rund 40.500 zugunsten der Asylsuchenden. In diesem Jahr rechnet die Bundesregierung mit 800.000 Asylbewerbern. Als Flüchtlinge anerkannt werden aber in der Regel nur Menschen aus Syrien, Irak, Afghanistan, Eritrea und Somalia.

Quelle: NDR2.de vom 27.08.2015